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Anatoliy Zalevskyy   

Anatoliy wurde vor 27 Jahren in Berdychiv, Ukraine, geboren. Den Eltern Anatoliys ist der Erfolg ihres Sohnes eher suspekt. „Sie sind Ingenieure, haben mit dem Zirkus wenig zu tun“, sagt Anatoliy. Sie schickten ihn zwar als Kind in eine Zirkusschule, hielten aber seine Begabung eher für ein nettes Hobby. Heute gilt Anatoliy als weltweit bester Equilibrist (Handstandakrobatik).

Seine Ausbildung absolviert der vielfach begabte Sportler (Fußball, Ringen, Leichtathletik - z.B. Vizemeister in 1.500 Meter Lauf) an der staatlichen Zirkus- und Ballettschule in Kiew (Examen 1995). Dort entwickelt er seinen unverwechselbaren Stil zwischen Ballett und Artistik.

Bei Nachwuchsweltmeisterschaft in Paris, dem „Cirque de demain“, gewinnt er 1998 die Goldmedaille und ist von nun an der gefeierte Shootingstar schlechthin („Seine introvertierte Art beeindruckte, seine akrobatischen Leistungen verblüfften und die fließende Choreographie ließ den Atem stocken.....er erschien fast schwerelos und das Publikum tobte“ - Berichterstattung der Circus Zeitung über „Cirque de demain“).

1999 gewinnt er als erster Einzelkünstler den Goldenen Clown des 23. Zirkusfestivals in Monte Carlo, die höchste Auszeichnung für einen Artisten überhaupt. Nach seiner Darbietung gibt es das erste mal seit Bestehen des Festivals standing ovations.

Im gleichen Jahr gewinnt er außerdem den ersten internationalen Varietépreis beim Traumtänzerfestival des Hessischen Rundfunks.

Trotz lukrativer Angebote internationaler Zirkusproduktionen entschließt sich Anatoliy seinen Traum von einer eigenen Varieté-Theater Produktion zu verwirklichen.

Im Sommer 2000 feiert er mit seiner Show RIZOMA in Hamburg Premiere. Er und seine 18köpfige Truppe junger ukrainischer Artisten (Durchschnittsalter 21 Jahre) werden dort vom Publikum und der Kritik stürmisch gefeiert („phänomenale akrobatische Leistungen“ - Süddeutsche Zeitung).

Anatoliy Zalevskyy gilt in Fachkreisen als absolute Ausnahmeerscheinung, "ein Jahrhunderttalent“ sagt Roncalli Direktor Bernhard Paul. In seiner Heimat ist er bereits ein Nationalheld. Und mit seiner sympathischen Art auf und abseits der Bühne wurde er zum absoluten Publikumsliebling - weltweit.

 

 
 
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